Zuerst müssen wir feststellen, was diese beiden unterschiedlichen Mechanismen für unser Fahrzeug bedeuten. Beide haben die gleiche Funktion. Sie synchronisieren die Drehbewegung der Kurbelwelle und der Nockenwelle(n), damit sich die Ventile zum richtigen Zeitpunkt öffnen und schließen. Beide Mechanismen basieren auf dem gleichen Prinzip. Unterschiede gibt es nur in der Form und den Materialien, aus denen sie bestehen. Die Frage ist: Welcher Mechanismus ist besser?
Das ist heute eine der häufigsten Fragen beim Autokauf. Dabei reicht es nicht, beide Optionen zu vergleichen. Viel wichtiger ist die Gesamtqualität des Antriebssystems. Warum ist das so? Kurz gesagt liegt das daran, dass sich die Technologie weiterentwickelt hat und moderne Motoren besser mit dem einen oder dem anderen System funktionieren. Probleme werden eher vom Motor verursacht, nicht von der Kette oder dem Riemen. Das gilt nicht immer, aber oft.
Die Frage „Welcher Mechanismus ist besser?“ lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Beide Systeme werden kontinuierlich weiterentwickelt. Seit einiger Zeit setzen Fahrzeughersteller verstärkt auf Zahnriemen, weil der Reibungsverlust bei der Kette vergleichsweise hoch ist. Es gibt viele Optionen.
Früher war es nicht unüblich, sich diese Frage zu stellen. Viel wichtiger als die Art der Kraftübertragung ist allerdings die Frage, welche Aufgaben der Motor insgesamt erfüllen muss. Wir sollten uns genauer mit dem Motor des Autos befassen, für das wir uns interessieren, und dabei auf mögliche Schäden achten. Beide Kraftübertragungssysteme haben weltweit ungefähr den gleichen Anteil in Fahrzeugen. Es gibt daher keinen echten „Gewinner“.
Früher, als Antriebe noch extrem robust waren, hielt die Kette praktisch ewig. Moderne Antriebe sind jedoch viel kleiner und leichter. Das gilt auch für die Kette. Die Hersteller geben kein festes Austauschintervall an. Häufig muss die Kette relativ schnell ersetzt werden, weil sie sich gelängt hat (das kann schon ab 60 000 km der Fall sein).
Zahnriemen halten wesentlich länger. Dieser Riementyp hat große Entwicklungssprünge gemacht. Moderne Zahnriemen müssen erst ab 240 000 km ausgetauscht werden.
SKF liefert neben Steuerketten auch Zahnriemensätze. Vor über 30 Jahren haben wir Zahnriemensätze auf dem Kfz-Anschlussmarkt eingeführt – ein Angebot, das sich bis heute bewährt hat.
Schauen Sie einfach nach! Antriebe mit Kunststoffverkleidung haben einen Zahnriemen. Diese Riemen müssen nicht geschmiert werden und brauchen auch keinen aufwändigen Schutz. Dagegen haben Antriebe mit abgedichteter Metallverkleidung (damit kein Motoröl auslaufen kann) eine Steuerkette.
Es gibt eine Reihe von Anzeichen für einen beschädigten Zahnriemen. Synchronantriebe sollten daher bei der Routinewartung immer auch auf möglichen Verschleiß untersucht werden. Anomale Betriebsgeräusche – ein guter Indikator für Zahnriemenverschleiß – sind meist nicht wahrnehmbar, da die Motoren moderner Fahrzeuge massiv schallgedämmt sind. Zahnriemenschäden sind aus mehreren Gründen sehr unangenehm. Reißt der Zahnriemen, fällt der Motor aus und die Reparaturkosten können erheblich sein. Falls Ihr Auto schon viele Kilometer auf dem Tacho hat, sollten Sie auf Anzeichen für mögliche Zahnriemenprobleme achten.
Ja, wenn Sie sich mit Autoreparaturen allgemein sehr gut auskennen. Ist das nicht der Fall, sollten Sie sich an eine Werkstatt wenden. Die Kfz-Mechaniker haben die erforderliche Erfahrung und die richtigen Werkzeuge für diese Arbeiten.